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Früh isst, wer abnehmen will

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Früh isst, wer abnehmen will

Wer abnehmen will, sollte sich die alte Weisheit „Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann“ zu Herzen nehmen. Der regelmäßige Start in den Tag mit einem ordentlichen und gesunden Frühstück lässt die Kilos nachweislich rascher purzeln, wie in Studien nachgewiesen werden konnte.


Frühstück wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler, das wird uns von Kindheit an eingedrillt. Entsprechend essen die Bewohner der Alpenrepublik traditionellerweise morgens üppig und viel: Brot, Gebäck, Müsli, Butter, Marmelade, Eier, Wurst, Käse, Obst, Joghurt – zumindest theoretisch.

In der täglichen Praxis sieht das oft ganz anders aus: Jeder Dritte eilt hierzulande mit leerem Magen in die Arbeit. Lieber schläft man morgens etwas länger und sowieso bringt man gleich nach dem Aufstehen kaum etwas hinunter, lauten die gängigen Aussagen von Frühstücksverweigerern.

Die Wichtigkeit des Frühstücks, dem kulinarischen Start in den Tag, wird häufig unterschätzt. „Das Frühstück entscheidet über das gesamte Ernährungsverhalten des Tages“, findet Conny Hörl, Ernährungsexpertin von „pure life“, Zentrum für gesunde Ernährung in Salzburg.

Wer nicht frühstückt, vergibt nicht nur die Chance auf einen energiegeladenen Start in den Tag. Zudem gehen die Frühstücksmuffel ein höheres Risiko für Übergewicht und Adipositas ein. Es gibt mehrere Studien, die auf einen Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Frühstücks-Gewohnheiten hinweisen.

Studie 1: Jugendliche Frühstücksmuffel wiegen mehr
So etwa wiegen täglich frühstückende Jugendliche im Schnitt um 2,5 Kilo weniger als Gleichaltrige, die eher selten bis nie gleich nach dem Aufstehen ausgiebig essen. Es gibt Hinweise, dass „Frühstücker“ körperlich aktiver sind und schon alleine deshalb mehr Energie verbrauchen.

Studie 2: Frühstücker nahmen mehr ab

Menschen, die abnehmen möchten, sollten jedenfalls ihre Frühstücksgewohnheiten überdenken: Denn jene Personen, die im Rahmen eines Forschungsprojekts täglich ein ordentliches Frühstück zu sich nahmen, konnten im Laufe von acht Monaten bei insgesamt kalorienreduzierter Kost deutlich mehr abspecken als jene Teilnehmer, die nur ein kleines Frühstück zu sich nahmen.   

Studie 3: Frühstückerinnen hatten bessere Blutwerte als Abendesserinnen
Für eine Studie der Universität Tel Aviv wurden 93 fettleibige Frauen in zwei Gruppen eingeteilt.

a) Die „Frühstückerinnen“ bekamen ein gesundes Frühstück mit 700 kcal, ein Mittagessen von 500 kcal und ein Abendessen mit 200 kcal.

b) Bei den „Abendesserinnen“ wurde der Speiseplan genau umgedreht. Also morgens aßen sie 200 kcal, mittags 500 kcal und abends 700 kcal.

Bei beiden Gruppen belief sich also die Gesamtkalorienzufuhr auf exakt 1400 kcal. Die 700-kcal-Mahlzeiten enthielten in beiden Gruppen exakt dieselben Lebensmittel, nur wurden sie einmal als Frühstück und einmal als Abendessen verzehrt.

Das Ergebnis: Die Frühstückerinnen nahmen in 12 Wochen im Schnitt acht Kilo ab, während es bei den Abendesserinnen gerade einmal durchschnittlich 3,3 Kilo waren, die sie in der Zeit verloren.

Zudem zeigte ein Bluttest, dass die morgens ausgiebig Essenden geringere Insulin-, Zucker- und Triglyzeridwerte hatten als die Frauen, die in den vergangenen zwölf Wochen die größte Mahlzeit abends zu sich genommen hatten. Dies attestierte den „Frühstücks-Frauen“ ein geringeres Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die Erklärung der Forscher: Am Morgen kann der Organismus die zugeführten Nährstoffe einer üppigen Mahlzeit besser verstoffwechseln als dies am Abend der Fall ist.  




 


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