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Low Carb in der Praxis 1

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Low Carb in der Praxis 1

Das Geheimnis von Low Carb ist es, den Insulinspiegel im Blut möglichst niedrig zu halten, um so Heißhungerattacken und Stoffwechselentgleisungen zu vermeiden.


Sanftes „Low Carb“ empfiehlt sich grundsätzlich für jeden, der bewusst und gesund leben möchte. Darunter versteht man, den Blick zu schärfen für minderwertige Kohlenhydrate wie Süßigkeiten, Reis, Nudeln, Limonaden, Weißmehlprodukte, Mehlspeisen etc. (siehe Artikelbild). Denn diese ziehen starke Insulinausschüttungen der Bauchspeicheldrüse nach sich, sodass die Zellen kurzfristig mit Nährstoffen (über-)versorgt werden - auch und vor allem die Fettzellen.
 
Insulinspitzen ziehen Insulintäler nach sich, die sich in allen unangenehmen Symptomen von Unterzuckerung äußern können, wie Schwäche, Zittern – und Heißhunger auf neuerlich rasch verfügbare Energie. Und diesem kann sich auch der entschlossenste Abnehmwillige kaum entziehen.

Auf Hochs und Tiefs kann Insulinresistenz folgen
Wurde schon längere Zeit mit reichlich Zucker und Stärke gevöllert, kann dies nicht nur Gewichtszunahme zur Folge haben, sondern zudem ein Abstumpfen der Zellen gegenüber dem Insulin: In der Fachsprache ist dann von "Insulinresistenz" die Rede: Der Blutzucker gelangt nicht mehr in die Zellen, diese leiden an Energiemangel. Obwohl die Nahrungsenergie im Blut kreist, scheinen die Zellen zu „verhungern“, während sich die überschüssige Energie in aller Seelenruhe in Form von Fettpölsterchen am Körper ablagert.

Low Carb hilft dabei, diesen Teufelskreislauf von Zucker, der noch mehr Lust auf rasch verfügbare zuckerhaltige Lebensmittel macht, zu durchbrechen. Das Geheimnis liegt darin, den Insulinspiegel permanent niedrig zu halten. Essen wir Kohlenhydrate, kommt es unweigerlich zu einem Insulinausstoß in der Bauchspeicheldrüse, um diese für den Körper verfügbar zu machen.

Mit der Wahl der Kohlenhydrate kann man jedoch die Menge des benötigten Insulins im Körper beeinflussen. Je hochwertiger, also komplexer das Kohlenhydrat, desto weniger Insulin. Und dies ist im Sinne des Abnehmens absolut wünschenswert, begünstigen doch hohe Insulinmengen den Aufbau von Körperfett. Wer also umgekehrt beim Abnehmen Fettpolster zum Schmelzen bringen möchte oder einfach nur sein Gewicht halten möchte, hält seinen Insulinspiegel niedrig.  

Wie funktioniert das?
Ganz allgemein, indem wenig Kohlenhydratreiches auf den Teller kommt und vor allem stark Zuckerhaltiges, also Lebensmittel, die weißen Haushaltszucker oder sonstigen Zucker enthalten, gemieden werden.

Laut allgemeiner Ernährungsempfehlung stammt im Normalfall rund die Hälfte der Energie, die wir zu uns nehmen, aus Kohlenhydraten. Zur besseren Veranschaulichung, hier eine Modellrechnung: Eine durchschnittliche Frau, nennen wir sie Ottilie Normalverbraucher, benötigt rund 2300 Kilokalorien am Tag, laut offizieller Empfehlung sind dies also 280 g oder 1150 kcal am Tag reine Kohlenhydrate.
 
Das bedeutet über den Tag verteilt bei Ottilie:  
- ein großes Müsli zum Frühstück
- vormittags snackt sie einen Schokoriegel
- Gemüsereis isst sie zu Mittag
- zum Kaffee am Nachmittag genießt sie ein Stück Obstkuchen
- und als Abendessen gibt es ein Käsebrot plus ein Glas Orangensaft        

Will Ottilie ihre Fettpölsterchen loswerden, tut sie gut daran, zuallererst einmal Schokoriegel, Obstkuchen, Orangensaft und sonstige zuckerhaltige Getränke zu streichen.

Viel gewonnen ist zudem, wenn sie bei den Kohlenhydraten am Abend extrem einspart, diese mittags zumindest ein wenig reduziert. Beim Müsli morgens empfiehlt sich ein Umstieg auf die Vollkorn-Variante, die sie mit Nüssen und Samen versieht. Denn ein guter, energiereicher Start in den Tag ist auch bei Low Carb wichtig. 




 


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