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Vorsicht: Fructose

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Vorsicht: Fructose

Fruchtzucker kann Verdauungsprobleme bereiten. Ernährungswissenschaftlerin Petra Orzech spricht im fitness.at-Interview darüber, worauf man beim Fructose-Konsum achten sollte.


Fructose oder Fruchtzucker hat von allen Zuckern die höchste Süßkraft. Fructose ist ein Einfachzucker. Haushaltszucker, (in unseren Breiten Rübenzucker), besteht zur Hälfte aus Glucose (Traubenzucker) und zur Hälfte aus Fructose.

Ernährungswissenschaftlerin Petra Orzech im Gespräch über Fructose:

Fructose kann zu Fructose-Intoleranz führen, einer der häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten in Europa.

Ja, fast jeder dritte Europäer leidet an einer Fruchtzucker-Unverträglichkeit. Symptome können Durchfall, Bauchkrämpfe, Blähungen, Übelkeit oder Abgeschlagenheit sein.

Beim Umstieg auf Low Carb wird oft verstärkt zu Früchten und Obst gegriffen. Fruchtzucker ist einerseits auch ein Zucker, also Energie pur, andererseits reagieren viele mit Beschwerden.

In Obst und Gemüse ist Fructose natürlich enthalten. Aufpassen sollte man, weil die Lebensmittelindustrie Fructose gern als das geringere Übel vermarktet. Vieles wird beworben als „mit Fruchtzucker“ gesüßt. Dabei wird allerdings vernachlässigt, dass Fructose süßer ist als Glucose, also Traubenzucker, und nicht sehr sättigend ist. Man ist also geneigt, mehr zu essen.

Man sollte jedoch auch darauf achten, welche Produkte mit Fructose gesüßt sind. Fruchtzucker kommt in industriell hergestellten Produkten als Fructose, Fructosesirup, aber auch als Maissirup daher.    

Welche Obstsorten sollte man meiden bei Fructoseintoleranz?
Wird Fructose lediglich über Obst und Gemüse aufgenommen, so wird es kaum gefährlich werden, vorausgesetzt man isst eine bunte Palette an verschiedenen Obstsorten.

Fructosereiches Obst: Ananas, Apfel, Banane, Birne, Mango, Melone und Weintraube.

Fructosearmes Obst: alle heimischen Beeren, Grapefruit, Papaya, Zitrone, Kirsche, Marille, Feige, Zwetschke, Rhabarber.

Grundsätzlich essen wir viel mehr Fructose, als uns gemeinhin bewusst ist, schreibt auch Romy Dollé in ihrem Buch „Früchtewampe“. Denn Fruchtzucker ist in fast allen Fertigprodukten und Softgetränken enthalten.

  • Die Fructose in Fertigprodukten ist nicht mehr ein natürlicher Fruchtzucker wie er in Früchten vorkommt, sondern meist hoch konzentrierter und industriell hergestellter Fruchtzucker oder Fructose-Sirup.

  • Fruchtsäfte enthalten überproportional viel Fruchtzucker, da die Ballaststoffe, die in ganzen Früchten enthalten sind, hier fehlen.

  • Trockenfrüchte gelten als „gesunder Snack“ für den Hunger zwischendurch und werden oft in größeren Portionen gegessen. Da das Wasser fehlt, das in den frischen Früchten enthalten ist, ist hier die Konzentration von Fruchtzucker noch um ein Vielfaches höher. 

  • Fructose hat einen schlechten Sättigungsgrad. Wir haben nach fruchtzuckerhaltigen Lebensmitteln rasch wieder Hunger.

Aus: Romy Dollé: Früchtewampe. Warum Obst und Gemüse dick machen. Alles über Lebensmittelunverträglichkeiten. systemed Verlag. Lünen, 2015.




 


Petra Orzech

Petra Orzech

Petra Orzech ist studierte Ernährungswissenschaftlerin (Oecotrophologin), Yogalehrerin und Autorin sowie Gründerin von Slim Yoga® (Schlank mit Yoga und gesunder Ernährung). Sie absolvierte TV-Auftritte bei RTL und beim NDR. Slim Yoga® ist bekannt aus „Für Sie“, „Shape“ und „Freundin“. Sie gibt Seminare, hält Vorträge und produziert Slim Yoga® Online-Kurse.

link Iconwww.petra-orzech.com

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Petra Orzech FB

Auf ihrer Facebook-Seite "Slim Yoga & more" gibt Petra Orzech konkrete Tipps zum Abnehmen.

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