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Warum low carb?

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Warum low carb?

Wie es zu starkem Ausschlag des Blutzuckerspiegels kommt und viel Insulin in der Blutbahn die Fettverbrennung hemmt.


„Low Carb“, wie wir es verstehen, bedeutet nicht „No Carb“, also Kohlenhydrate zu verteufeln und ganz vom Speisezettel zu verbannen. Es heißt vielmehr, den Blick zu schärfen, um bewusst zu hochwertigen Kohlenhydraten zu greifen und einen großen Bogen um so genannte „leere Kohlenhydrate“ zu machen.

Damit sind jene Lebensmittel gemeint, die viel Zucker, Weißmehl und Stärke enthalten, also wahre Kalorienbomben sind. Sie enthalten viel schnell verfügbare Energie, die den Blutzuckerspiegel in die Höhe sausen lassen, aber ansonsten relativ „leer“ sind im Hinblick auf Vitalstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Spurenelemente.       

Reichlich davon dagegen sind in Obst und Gemüse enthalten. Davon kann man im Zuge von Low Carb reichlich verzehren. Schon allein das Volumen und die enthaltenen Ballaststoffe in Gemüse- und Obstgerichten sorgen dafür, dass es nicht zu viel wird. Auch bei hochwertigem Eiweiß und Fetten, sowie Nüssen und Samen muss nicht gespart werden.

Land der Brot-Esser
Jedoch bei Getreideprodukten generell sollte man vorsichtig sein. Österreich gilt als Brot-, Semmerl- und Weckerl-Nation. Als diesbezüglich traditioneller Bewohner der Alpenrepublik sollte man seine Jausen- und Zwischendurch-Snack-Gewohnheiten – auch abseits von Süßem - einmal überdenken, will man abnehmen oder dauerhaft schlank bleiben.

Denn Zucker wie auch Stärke (reichlich enthalten in Mehl, Reis, Kartoffeln, Mais) lassen unseren Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen. Dies ist das Startsignal für die Bauchspeicheldrüse, das Hormon Insulin auszuschütten.

Mit Hilfe von Insulin werden die zu Glukose abgebauten Kohlenhydrate aus dem Blut in die Zellen transportiert und dort zur Energiegewinnung verfügbar gemacht. Je rasanter und massiver der Blutzuckerspiegel nach oben geht, desto größere Mengen Insulin sind nötig, um ihn wieder in den Griff zu bekommen, sprich: auf normales Niveau zu bringen.

Dabei kann aber rasch das Gegenteil eintreten: Das viele Insulin im Blut bewirkt eine Unterzuckung im Blut, mit den typischen Symptomen, wie dem Gefühl von Heißhunger, das sich in zittrigen Händen bis hin zu Kopfschmerzen äußern kann. Dieses muss so rasch als möglich mit Süßem oder anderer leicht verfügbarer Energie wie Limonade, Weißbrot, Reis etc. gestillt werden. Dies setzt die typische Spirale in Gang: Heißhunger – Süßes, Junk essen - Heißhunger auf mehr Süßes, Junk etc. Dieser Kreislauf kann nach einer Weile nur noch schwer durchbrochen werden.

Mast-Hormon Insulin
Man stopft immer mehr Junk-Food in sich hinein und scheint dennoch nie wirklich satt zu sein. Gleichzeitig liegt dem Körper jedoch ein Energieüberschuss in Form von Kohlenhydraten vor, bei gleichzeitigem Insulin-Überangebot. Ein fataler Mix: Dieses Hormon fördert die Fetteinlagerung und blockiert den Abbau von Fett. Was also nicht verbraucht wird an Kohlenhydraten, legt sich am Körper in Form von Fett an. Und das bevorzugt in der Bauchregion, wo es sich mitunter selbst bei sportlichen Menschen hartnäckig hält.

Es ist also auch aktiven Menschen zu empfehlen, auf hochwertige Kohlenhydrate zu achten. Denn erhöhte Insulinspiegel nach High-Carb-Mahlzeiten erschweren es dem Körper auch bei Bewegung, seine Fettreserven zur Energieversorgung heranzuziehen. 




 


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