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Wozu Entspannung?

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Oktober 2014
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Wozu Entspannung?

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken – jetzt ist die ideale Zeit, um der Regeneration und dem Ruhebedürfnis unseres Körpers Zeit zu widmen. Um das große Thema Entspannung geht es in den nächsten Monaten auf fitness.at.


Im Lotussitz „Ommm“ singen, sich auf die Anspannung und anschließende Entspannung der Muskeln konzentrieren. Dem Atmen die ganze Aufmerksamkeit schenken. Der Eine entspannt sich hervorragend mit Autosuggestion wie „Ich bin ruhig und gelassen“. Die Andere lässt sich lieber von einer einfühlsamen Stimme auf eine Gedankenreise an einen idyllischen Fantasie-Ort in der Natur entführen. Es gibt Menschen, die kommen bei hämmernder Hard-Rock-Musik herunter, andere beim Spielen mit den Kindern und nicht wenige bei der Gartenarbeit.   

Der Duden kennt für Entspannung weitere Ausdrücke wie Erholung, Ruhe, Regeneration, Relaxation, aber auch Beruhigung, Entkrampfung oder Auflockerung. Ähnlich vielfältig wie die Möglichkeiten zur sprachlichen Beschreibung ist auch die Art und Weise, wie Menschen zur Ruhe kommen, sich von der Anspannung des Alltags lösen.  

Wie ist Geschmacksfrage
Welche Methode zur Entspannung für jemanden die Geeignete ist, entscheidet der persönliche Geschmack und hängt vom Typ ab. Entspannungsarten gibt es viele – und ob du dich nun für Yoga, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Imagination oder Meditation entscheidest – oder ganz banal beim Putzen oder dem Waldspaziergang in eine Art Alpha-Zustand kommst, ist Nebensache. Hauptsache, Entspannung ist genauso Teil deines alltäglichen Lebens wie Anspannung, Herausforderung und Stress. Es geht darum, ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen An- und Entspannung für sich zu finden.  

„Ein regelmäßiger und hinreichender Wechsel von Entspannung und Anspannung erhält und fördert die Gesundheit“, heißt es etwa beim Deutschen Wellness Verband. Überwiegt jedoch die Anspannung, so führt dies zu typischen Stressreaktionen wie Nervosität, Kopf- oder Rückenschmerzen.

„Physiologisch wird bei der Entspannung eine Verminderung des Einströmens von Impulsen aus dem Gehirn in die Muskelpartien festgestellt“, heißt es in einer Definition von Entspannung des Deutschen Wellness Verbands. „Die Sensibilität der Muskelspindeln, die für Spannung bzw. Entspannung der Muskeln zuständig sind, wird verändert. … Der Übende fühlt sich während und nach der Übung locker, ruhig und gelassen. Insofern hat das regelmäßige Üben eine Stress vorbeugende und Stress abbauende Wirkung.“

Was bewirkt Entspannung?

  • … reduziert Anspannung und Aktivierung (in Muskeln und Gehirn)
  • … fördert Ruhe und Wohlbefinden
  • … verändert die Gedanken in eine positive Richtung
  • … verbessert Körperwahrnehmung, Erkennen von Zusammenhängen zwischen Psyche und Körper
  • … steigert die Kontrollüberzeugung („Ich kann mein Leben, meine Gesundheit selbst beeinflussen, Belastungen meistern, Schmerzen bewältigen.“)

Wie reagiert der Körper bei Entspannung?

  • Der Körper entspannt sich, der Bewegungsapparat polt von aktiv auf passiv um.
  • Das vegetative Nervensystem schaltet auf Erholung und Regeneration um. Die Aktivität des Sympathicus (Leistungsbringers) vermindert sich, die Aktivität des Parasympathicus (Erholers) steigt an.
  • Der Körper stellt die Ausschüttung von Stresshormonen ein. Damit kann die Kampf-Flucht-Reaktion, die bei Stress hochgefahren wird, jetzt ausgesetzt werden. Der Körper kann ganz gelassen bleiben.
  • Die Atmung wird langsamer und geht von einer Brustkorbatmung in die Bauchatmung über.
  • Herzfrequenz und Blutdruck sinken ab.
  • Gleichzeitig wird die Durchblutung in den Händen und im gesamten Körper gesteigert.
  • Die Muskeln entspannen sich. Dies ist besonders im Kopf-, Schulter- und Rückenbereich und den Armen spürbar.
  • In der körperlichen Ruhephase wird die Verdauung angeregt.

Wie wirkt Entspannung auf die Psyche?

  • Das Gedankenkarussell hört auf, sich wie wild zu drehen. Der Kopf kommt zur Ruhe. Das Bewusstsein gelangt zu einem entspannten Wachzustand, der mit einem Überwiegen von Alpha-Wellen im EEG (den Gehirnwellen) einhergeht, dies entspricht dem Zustand leichter Entspannung.
  • Die Aufmerksamkeit ist breit gefächert (Körperwahrnehmung) oder auf bestimmte positive Inhalte (Atem) konzentriert, je nach Entspannungsmethode.
  • Gefühlsempfindungen wie Gelassenheit, Zufriedenheit und Wohlbefinden mehren sich.

Welche Effekte haben regelmäßig praktizierte Entspannungsübungen?

  • Der Zustand der Entspannung vertieft sich mit der Zeit.
  • Mit dem Wissen und Spüren, dass die Entspannungsübungen wirken, steigert sich Selbstvertrauen und -kompetenz des Praktizierenden.
  • Entspannungsübungen können wie mentale Stresspuffer wirken, dadurch erhöht sich die Belastbarkeit.

Wie wirkt sich Entspannung auf Sozialbeziehungen aus?

  • Das Verhalten wird ruhiger und gelassener und tritt an die Stelle von Hektik und Unruhe.
  • Das wiederum verbessert die Beziehungen zu Mitmenschen, denn Reizbarkeit und Aggressivität nehmen deutlich ab.
  • Ungünstige Methoden der Stressbewältigung wie Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum oder Essanfälle werden weniger. Entspannung ist damit eine effektive Maßnahme zur Gesundheitsförderung.

Es ist nicht vordergründig für die Gesundheit, wie man entspannt, sondern dass man zur Ruhe kommt und so einen Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags schafft.




 


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