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Nackenschmerz lass nach!

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Nackenschmerz lass nach!

Anspannung und Stress machen sich oft als Nackenschmerzen bemerkbar. Heike Höfler gibt in ihrem Buch Tipps und Anregungen, wie man mit einfachen Übungen die Beschwerden im Nacken in den Griff bekommen kann.


Der Atlas, der oberste Wirbelkörper gilt als neuralgischer Punkt, der darüber mit entscheidet, ob wir Schmerzen haben oder uns wohl fühlen. Der Atlas sitzt in etwa unter dem Haaransatz. Wenn wir schief und einseitig sitzen, dann ist der Atlas oft überlastet. Vor allem dann, wenn wir den Kopf nicht auf der Wirbelsäule balancieren. Außerdem neigen wir dazu, bei Stress und Überlastung, den Kopf einzuziehen oder in verkrampfter Haltung dazusitzen.  

Ein verschobener Atlas kann jedoch weit reichende Folgen haben: Durch ihn ziehen nämlich nicht nur die Blutgefäße, sondern auch die Nerven vom Kopf in die Wirbelsäule. Das Gehirn kommuniziert mit dem Körper über das zentrale Nervensystem.

Perfektionismus und verspannter Nacken
Der Atlasbereich ist also keineswegs nur Knotenpunkt der muskulären Koordination, sondern die kleinen Nackenmuskeln kompensieren auch Ungleichgewichte unserer Seele: Hier findet sich ein Nacken-Rezeptorenfeld, das Kontakte zwischen Gehirn und dem Körper bildet. Man fand heraus, dass sich hier oft eine übermäßige Kontrolle der Kopfentscheidungen über den Rest des Organismus findet. Gehirnforscher meinen zudem, dass hinter einem stark angespannten Nackenbereich ein starker Perfektionismus stecken könnte. Man will es allen oder sich selbst immer recht machen.

Ergo: Eine gute, sprich gerade und ausbalancierte Kopfhaltung kann hier Abhilfe schaffen. Eine korrekte Kopfhaltung und gelöste, nicht überspannte Nackenmuskeln haben auf das gesamte Skelettsystem eine überaus günstige Wirkung, aber auch auf Blutgefäße und Nerven im Gehirn.

Hier einige Anregungen, wie man mit einfachen dazu beitragen kann, dass sich ein geplagter Nackenbereich entspannt.   

Schultermuskeln zerfließen lassen:
Diese Imaginationsübung hilft, hochgezogene Schultern absinken zu lassen.
Hebe die Schultern nach oben in Richtung Ohren und nimm die Mehranspannung in den Muskeln im Schulterbereich wahr.

Die Schultern ganz langsam (!) nach unten senken und spüren, wie die Muskelfasern kaugummihaft auseinander gezogen werden. Der Scheitel des Kopfes bleibt dabei in den Himmel gerichtet.

Noch einmal die Schultern langsam erspürend hoch ziehen.
Die Schultern langsam senken und sie bewusst der Schwerkraft überlassen. Sich dabei vorstellen, dass die Schultern auseinander fließen, als ob sie auf das Becken sinken würden.

Tiefe Nackenmuskeln dehnen:
Lege deine Hände verschränkt hinter den Kopf in Höhe des Schädelbasisbereiches (Haaransatz).
Drücke den Kopf 5 bis 8 Sekunden gegen die Hände, während diese gleichzeitig einen Zug nach oben geben. Der Mund ist dabei leicht geöffnet und die Kiefer entspannt.
Die Spannung loslassen, die Arme hängen lassen und nachspüren. Wiederholen.  

Galionsfigur:
Dabei kannst du dich kurzfristig fühlen wie Rose (Kate Winslet) in Titanic. Stell dir vor, du stehst am Bug der Titanic, hältst dich mit den Händen am Bug des Schiffes fest und dehnst deinen Brustkorb.
Es geht aber auch ganz ohne Schiff und Eisberg, es braucht für diese Übung nur einen Stützpfeiler oder die Türklinken einer geöffneten Tür plus ein wenig Fantasie.
Die Füße stehen eine Fußlänge weit vorn und sind hüftbreit geöffnet. Mit beiden Händen hältst du dich hinter dir an dem Pfeiler oder den Türklinken fest. Spanne die Bauchmuskeln an, lass kein Hohlkreuz entstehen.
Lehne dich nach vorne und schiebe den Brustkorb nach vorn, der Brustkorb wird weit und frei. Tief atmen.

Aus: Heike Höfler: Nacken & Schultern entspannen. Sanfte Übungen für lockere Stressmuskeln. Trias Verlag. Stuttgart, 2015.




 


Nacken & Schultern entspannen

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4060 Leonding, Kornstraße 1
Tel. +43(0)732-671000
Tel. Redaktionszeit: Mo-Do 9:00-13:00
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