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Powernapping gibt Kraft für den Tag!

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Powernapping gibt Kraft für den Tag!

Siesta, Mittagsschlaf, Powernapping, Inemuri – die kurze Ruhepause untertags kennt man in vielen Kulturen – aus gutem Grund: Macht sie doch fit und leistungsfähig bis zum Abend. Wie man Powernapping einsetzt, um rasch Kraft zu tanken, erklären Grit Moschke und Andreas Atteneder in ihrem neuen Buch.


Das Wort Powernapping (englisch: power = Kraft, nap = Nickerchen) meint eine kurze Schlafphase am Tag, ein vorübergehendes Ausklinken aus dem Getriebe des Alltags, einen Kurzschlaf von zehn bis maximal 30 Minuten. Im Japanischen wird dies als „Inemuri“ bezeichnet und ist sogar in der Verfassung des Landes verankert. Dasselbe gilt auch für China. Die Siesta in südeuropäischen Ländern sowie in Südamerika überbrückt die heiße Mittagszeit und gibt den Menschen Gelegenheit für Regeneration zwischendurch.

Gegen das Mittagstief schlafen
Die Chronobiologie erforscht die Veränderungen des Körpers in den Tages- und Jahreszeiten. Sie zeigt auf, wie die biologischen Rhythmen des Menschen Körper und Seele beeinflussen. Die innere Uhr hat Auswirkungen auf Organe und Zellen. „Der Wechsel zwischen Aktivität und Schlaf ist eine wesentliche Voraussetzung für die Regeneration eines Organismus, also die Reparaturfähigkeit des Körpers und der Seele“, heißt es im Buch „Powernapping“.

„Je öfter die innere Uhr missachtet wird, umso häufiger können Krankheiten und soziale Konflikte entstehen.“ Ein Powernap nach dem Mittagessen wirkt dem biorhythmischen Mittagstief entgegen, mit dem viele Menschen in den frühen Nachmittagsstunden zu kämpfen haben. Es regeneriert den Körper und bringt Entspannung und Erholung.

Im Einklang mit der inneren Uhr

Dem Biorhythmus der meisten Menschen entspricht es, ab sieben Uhr aufzustehen. Das erste Leistungshoch kommt dann zwischen 10 und 12 Uhr, ab mittags geht es mit Konzentration, Leistung und Aufmerksamkeit wieder bergab. Der beste Zeitpunkt für ein Energieschläfchen ist also zwischen 13 und 15 Uhr. Danach steigt die Leistungskurve erneut an und erreicht um etwa 17 Uhr einen zweiten Gipfel. Nach Feierabend, in den frühen Abendstunden, ist die optimale Zeit für Sport, denn der Geist ist zwar müde, aber die Muskeln sind bei den meisten Menschen noch „gut drauf“. Danach stellt sich der Körper für den Abend auf Entspannung und Regeneration um.

Ein Powernap sollte nicht länger als zehn bis maximal 30 Minuten dauern. Der Grund: Nach einer halben Stunde wird meist eine tiefere Schlafphase erreicht, in der der Kreislauf stark absinkt und das Aufwachen erschwert wird. Wird man aus tiefem Schlaf gerissen, fühlt man sich meist eher abgeschlagen als ausgeruht für den Rest des Tages.

Powernapping in der Praxis:

1.    Den Zeitpunkt für die persönliche Tagespause sollte man fix einplanen. Wann ist dafür der beste Zeitpunkt, wie passt es in den Arbeitsprozess und Alltagsrhythmus? Wie kann ich den Schlaf an den Biorhythmus anpassen?
2.    Wo bin ich ungestört? Wie viel Zeit benötige ich für meine Pause? Was und welche Umgebung benötige ich zum Abschalten?
3.    Soziale Akzeptanz ist ebenso wichtig. Werde ich schief angeschaut, wenn ich mittags in meinem Büro die Füße auf dem Schreibtisch hochlagere, das Telefon abstelle und die Augen zumache? Sollte man besser in einen anderen Raum gehen?

Wer nicht von selbst nach spätestens einer halben Stunde wieder aufwacht, sollte sich einen Wecker stellen. Nach dem Energieschläfchen bieten sich leichte Bewegungsübungen wie Strecken und Dehnen an, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.

So profitiert die Gesundheit

Wer regelmäßig eine Pause zwischendurch einlegt, läuft weniger Gefahr, an Burnout zu erkranken, wird a la longue besser mit Stress umgehen können und unterstützt zudem sein Immunsystem. Powernapper fühlen sich meist lebensfroher, leistungsfähiger und bekommen weniger häufig Erkältungen ab. Konzentration, Gedächtnisleistung und Kreativität profitieren zudem von der täglichen Mittagsruhe. Allerdings: Powernapping ersetzt nicht den Nachtschlaf.

Grit Moschke, Andreas Atteneder: Powernapping. Smarte Pausen mit großem Erfolg. Freya Verlag. Linz, 2013.




 


Buch: Powernapping

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