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INJOY zeichnet sich durch hochqualifiziertes Personal, ein einzigartiges, individuelles, Betreuungsprogramm, wissenschaftliche Programme für Rücken und Abnehmen, hocheffektives und zeitsparendes Training sowie insgesamt eine hohe Serviceorientierung aus.
Herr Maninger, Herr Wirth - wir haben gehört, dass Sie seit 5 Jahren das INJOY med Rücken und Figurzentrum in Graz betreiben. Was hat sich für Sie in den letzten fünf Jahren am Markt verändert?
Uwe Maninger: Grundsätzlich ist es so, dass Begriffe wie Leistungsgesellschaft, Wohlstandsgesellschaft und auch Freizeitgesellschaft die heutige Zeit prägen. Um ein erfülltes Leben und den Anforderungen der heutigen Zeit entsprechen zu können müssen wir heutzutage fit und gesund sein, beziehungsweise bleiben. Wir leben also auch in einer Gesundheitsgesellschaft, und das ist der große Wandel im Fitnessbereich, meiner Meinung nach. Weg vom reinen Training, hin zu mehr Gesundheit.
Martin Wirth: Die Frage ist natürlich wie bleibe ich denn fit und gesund? Welche der zahlreichen Angebote ist das richtige für mich? Hier gibt es keine allgemein gültige Antwort, sondern hier muss nicht nur individuell agiert werden, sondern man muss eine Art Filter finden, die die wichtigsten Punkte für eine Veränderung aufzeigen. Wo sind die persönlichen Schrauben, an denen man drehen muss, damit man gesund und fit bleibt beziehungsweise wird.
Uwe Maninger: Die Frage heutzutage lautet nicht mehr "Wie alt werde ich?" sondern eher "Wie werde ich alt?" Wir sehen uns als Hilfesteller und Dienstleister für alle, die ihr Leben bis ins hohe Alter gesund und aktiv genießen wollen.
Warum haben Sie sich ausgerechnet auf die Themen Rücken und Figur spezialisiert?
Martin Wirth: Weil dies heutzutage, volkswirtschaftlich betrachtet, die beiden größten Themen sind. Die meisten Leute kommen nach wie vor wegen Figurproblemen zu uns. Aber auch im "Rücken Bereich" wird man in Zukunft den Fitnessclub als Dienstleister erkennen, nicht zuletzt weil wir sehr stark mit Physiotherapeuten, Ärzten und anderen Methoden darauf hinarbeiten. Wir sehen uns nicht als Alternative zu bisherigen Therapien sondern vielmehr als sinnvolle Ergänzung.
Uwe Maninger: Personen die eine Therapie hinter sich haben und dann Beschwerde frei sind, oder zumindestens mit gelinderten Beschwerden vom Therapeuten weggehen, bekommen bei uns eine Anfangsbetreuung damit sie ihre Leiden dauerhaft in Griff, oder eben sogar weg bekommen.
Sie bieten einen Fitness-Führerschein in ihrem Studio an. Können Sie uns näher erklären, was man darunter verstehen darf?
Uwe Maninger: Er ist ähnlich wie der normale Führerschein! Der Fitness-Führerschein soll den Kunden dazu legitimieren, dass er mit Fitnessgeräten selbstständig umgehen kann. Aber nicht nur mit den Geräten, sondern mit allem, was das Thema Fitness, Gesundheit und Rücken beinhaltet.
Martin Wirth: Wir bieten auch entsprechende Seminare zu diesen Themen an, damit der Kunde einfach auch mehr Eigenverantwortung für sein Training übernehmen kann, und somit auch selbst beurteilen kann "was ist gut für mich, und was nicht?"
Uwe Maninger: Uns ist wichtig, dass dies als eine Art Qualifikationsnachweis für Firmen dienen soll in Zukunft. Der Mitarbeiter kann seinem Vorgesetzten zeigen "Ich kümmere mich um meine Gesundheit und Fitness" und symbolisiert damit, dass er ein starker, leistungsfähiger Mitarbeiter ist.
Welche Rahmenbedingungen sehen Sie für den Fitnessmarkt in Österreich?
Martin Wirth: Die Rahmenbedingungen sind an sich sehr gut. Ich glaube, dass wir nach wie vor in Richtung Qualifizierung der Mitarbeiter gehen müssen. Der Betreuungsfaktor muss ein sehr großer werden, da die Leute immer weniger Zeit für Ihre körperliche Fitness aufbringen wollen und können. Somit muss ganz klar das Ziel sein den Kunden in seinen Bedürfnissen zufrieden zu stellen.
Uwe Maninger: Wenn der Kunde sagt er hat zweimal in der Woche eine Stunde Zeit, dann ist es für den Trainer eine größere Schwierigkeit die Ziele des Kunden zu erfüllen, als wenn er sagt er hat siebenmal die Woche Zeit, wo sich immer was tun wird. Zufriedenstellen muss man aber alle Kunden.
Wir wissen, dass Sie im September ein Projekt mit dem Namen "Injoy Green" starten werden. Was ist der genaue Inhalt, und was möchten Sie damit erreichen?
Martin Wirth: Ich habe schon sehr früh erkannt, dass ich meinen Beitrag zu einer gesunden Umwelt leisten will. Natürlich wollte ich auch etwas bewegen, dass die Menschen gesünder sind, dass sie ein "besseres Leben" haben.
Uwe Maninger: Wir sehen das auch immer wieder, dass unsere Kunden nach fünf bis sechs Monaten sich nicht nur körperlich, sondern auch psychisch positiv verändern. Sie sind viel selbstbewusster, viel lebenslustiger. Das ist natürlich schön, wenn man das miterleben darf.
Martin Wirth: In der heutigen Zeit gibt es viele Anforderungen und eines der großen Themen ist der Umweltschutz. Ich habe selbst zwei Kinder und frage mich täglich "Welche Umwelt möchte ich meinen Kindern hinterlassen".
Somit war der Ruf nach einer Aktivität für den Umweltschutz da, um zu zeigen, dass wir mit unserem Unternehmen den Umweltschutz aktiv leben. Wir leisten gewisse finanzielle Abgaben mit denen entsprechende Umweltmaßnahmen betrieben werden. Weiters führen wir eine große "Baumpflanz Aktion" durch. Das heißt, in den Bereichen wo Aufforstung nötig ist, wird für jedes bestehende und auch jedes neue Clubmitglied ein Baum gepflanzt. Somit setzen wir für jedes Mitglied eine symbolische Handlung.
Uwe Maninger: Wir wollen aber auch, die Fitnessgeräte betreffend, stromautark werden. Wir schauen, dass wir gemeinsam mit der Firma Technogym einen Weg gehen, um hier mehr Umweltbewusstsein für den Club und die Mitglieder zu schaffen. Wir werden dies alles dementsprechend transportieren und auch die Leute aufklären, um zu schauen, dass wir unseren Einflussbereich positiv infizieren können.
Sie haben schon zahlreiche Auszeichnungen für Ihre erfolgreiche Arbeit erhalten. Was treibt Sie immer wieder zu solchen Bestleistungen an? Wie motivieren Sie sich?
Martin Wirth: Ich glaube, entweder man ist so gestrickt, oder man ist es eben nicht. Ich bin ein Mensch, der sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht und ich versuche das zu leben, beziehungsweise in meinem Beruf umzusetzen, wovon ich persönlich überzeugt bin. Ein sehr starker Anker in meinem Leben ist meine Familie, für die ich das auch alles hauptsächlich tue.
Abschließend noch ein Blick in die Zukunft. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Uwe Maninger: Der Weg mit "Injoy Green" begleitet uns sicher noch in fünf Jahren. Wir überlegen auch, aus der wirtschaftlichen Situation heraus, einen zweiten Club zu eröffnen. Es geht aber auch darum, weiterhin beständig an diesen moralischen und ethischen Werten und Grundzügen einer Unternehmenskultur zu arbeiten und das Unternehmen weiterhin auf solide Beine zu stellen.
Martin Wirth: Für mich persönlich ist es auch wichtig ein glückliches und erfülltes Leben zu führen, an dem man auch Spaß hat und sich auch an seinem Tätigkeitsfeld erfreuen kann. Dieser Spaß an der Arbeit motiviert immer wieder zu Neuem.