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Krafttraining im Radsport

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BEVORSTEHENDE TERMINE

     

    Krafttraining im Radsport

    So einfach es auch aussieht, das Rennradfahren birgt viele Herausforderungen: allein die konkurrierenden konditionellen Eigenschaften Ausdauer und Kraft stellen Radsportler immer wieder vor Probleme, im Leistungssport ebenso wie im Breiten- und Gesundheitssport. Im Radsport bilden Kraft und Ausdauer wortwörtlich ein "starkes Team".


    Haben wir uns letzte Woche mit dem Thema "Ausdauer" beschäftigt, so widmen wir uns diesmal der "Kraft", denn mit der Kraft kommt die Geschwindigkeit!
    Das Trainieren der Muskelkraft stellt somit eine wichtige Leistungsreserve für Ausdauerathleten dar. Ein gut ausge-bildetes Kraftniveau ist die Basis, um zum Beispiel bei Zwischensprints, oder auch am Berg höhere Leistungen zu erbringen.

    Grundsätzlich kann man das Kraftausdauertraining am Rad in zwei Bereiche einteilen: In die Extensive und in die Intensive Kraftausdauer.
    Bei der extensiven Form wird bei niedrigen Tretfrequenzen eine Belastung nach der Dauermethode absolviert.
    Das intensive Kraftausdauertraining wird nach der Intervallmethode in Anstiegen durchgeführt. Beim Training am Rad ist es wichtig, dass man nicht nur das Pedal nach unten drückt, sondern mit Hilfe der Klickpedale die Kraft über die ganze Umdrehung verteilt.

    Ausgleichstraining im Fitnessstudio

    Aber das alleinige Training am Rad reicht nicht aus, um seine Leistung zu optimieren. Das Training im Fitnessstudio sollte für Radpsortler ein fixer Bestandteil sein, weiß Roland Fussl, Fitnesstrainer im Vitaclub Süd und selbst Radsport Fan:

    "Beim Radsport wird Krafttraining zu einem unterteilt in das Training, welches die Leistung am Fahrrad unterstützt oder verbessert, und zum anderen ist das Ausgleichsstraining für Radfahrer enorm wichtig. Da Radfahren doch eine sehr einseitige Belastung ist, ist es wichtig über ein gezieltes Krafttraining Beschwerden vorzubeugen, und auch die Muskeln auszugleichen, die beim radfahren leicht überlastet werden. Im Winter oder der Übergangsphase bietet sich das Maximalkrafttraining im Beinbereich an, damit man bessere Kräfte am Fahrrad hat. Diese Art von Krafttraining macht im Sommer allerdings langsamer, darum sollte man jetzt speziell am Ergometer Kraftausdauertraining machen. Stichwort K3 Training, wobei mit sehr niedriger Trittfrequenz und sehr hohen Belastrungen gearbeitet wird."

    Beinkrafttraining alleine, ist aber nicht ausreichend, so Fussl weiter: "Wenn ich mit einem Radfahrer Krafttraining plane, dann wird zum Ausgleich auch Oberkörper und Rücken trainiert. Auch ein gemischtes Ganzkörpertraining mit koordinativen Aufgaben wie zum Beispiel an Seilzügen oder an der Freihantel ist wichtig um die Koordination zu verbessern. Ich denke, dass ein klassisches 3 mal 30 Minuten gezieltes Krafttraining als Ergänzung zum Radsport ausreicht und auch funktioniert, weil man sich diese Zeit neben dem Radprogramm nehmen kann."

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    ANDREAS WAGNER ist studierter Sportwissenschaftler M.A. mit den Schwerpunkten Trainingslehre und Sportmedizin. Seit vielen Jahren profitieren Sportler aus den unterschiedlichsten Disziplinen von seinem Wissen und seiner Erfahrung. Er leitet den Bereich funktionelles Krafttraining bei "iQ athletik", einem renommierten Institut für Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung in Frankfurt am Main ... [mehr]

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