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Klettern und Bouldern

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April 2014
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    Klettern und Bouldern

    Das Ganzkörpertraining fordert volle Konzentration und Geschicklichkeit. Klettern ist für Körper und Geist gleichermaßen eine Herausforderung.


    In der Kletterwand hängend reduziert sich das Dasein mit einem Schlag auf wenige Faktoren: Den nächsten Atemzug, den nächsten Tritt, den nächsten Griff. Volle Konzentration auf das Hochkommen. Selbst für den Blick nach unten fehlt die Zeit. Das ist für Menschen mit Hang zu Höhenangst auch besser so. Gerade bei den ersten Versuchen an der Kletterwand produziert der Körper jede Menge Schweiß – und Adrenalin.

    Ausdauer- und Krafttraining
    Sportklettern ist für den Körper in vielerlei Hinsicht eine echte Herausforderung: Der ständige Wechsel von An- und Entspannung der Muskeln wirkt wie ein Krafttraining. Bauch- und Rückenmuskulatur werden gestärkt. Längere Klettereinheiten gehen zudem an die Ausdauer. Beim Weg nach oben muss man sich immer wieder drehen, strecken – und die Arme überkreuzen – für den nächsten sicheren Griff beziehungsweise Tritt. Diese Bewegungsabläufe wirken wie Dehnungsübungen auf Muskeln und Sehnen, was wiederum der Beweglichkeit gut tut.

    Herausforderung für Koordination und Gleichgewicht
    Beim Klettern wird also der ganze Körper auf vielfältige Weise gefordert. Das Kraxeln in der Wand ist eine Challenge für Koordination und Gleichgewichtssinn. Das Training reduziert sich jedoch nicht rein auf die körperliche Ebene: Es gibt nicht den optimalen Weg, eine Kletterwand zu bewältigen. Dieser ist von Person zu Person, je nach Erfahrungsniveau, aber auch körperlichen Voraussetzungen wie Größe, Kraft und Kondition ganz individuell und  unterschiedlich. Das heißt, es gilt für jede und jeden, den momentan passenden Weg nach oben zu finden.

    Training für Körper und Geist
    Damit ist Klettern auch ein Training für Geist und Psyche: Um die Wand zu bezwingen, braucht es volle Konzentration, viel Kreativität, einen starken Willen und gute Reaktionsfähigkeit. Deshalb kann ein Klettertraining auch dazu beitragen, die persönlichen Fähigkeiten besser einzuschätzen und die eigenen Grenzen zu erkennen. Dabei ist man völlig mit dem Klettern beschäftigt, verweilt also uneingeschränkt im Augenblick, was gerade für Gestresste einer fast meditativen Erfahrung gleichkommen kann.

    Erste Kletterversuche
    Anfänger machen die ersten Kletterversuche am besten an einer Kletterwand in einer Halle oder auch im Freien, aber stets unter Anleitung eines Trainingspartners im Top Rope. Dabei wird ein Seil am oberen Ende der Wand befestigt und zusätzlich von Haken und Vorsprüngen gehalten.  Das untere Ende des Seils wird durch ein Sicherungsgerät geführt. Rutscht nun der Kraxler in der Wand ab, so wird das Seil durch das Sicherungsgerät blockiert.

    Hat man das Klettern in der Wand perfektioniert, kann man sich im Bouldern versuchen: Darunter versteht man Klettern ohne Sicherungsseil und Klettergurt bis zu einer maximalen Höhe von fünf Metern. Sollte dabei etwas schief gehen, so landet der Fallende in der Kletterhalle sicher auf einer Schaumstoffmatte, der so genannten Crashpad. Beim Klettern wie auch beim Bouldern geht es in erster Linie nicht um Kraft, sondern vielmehr um Technik.

    Einige Kletter-Tipps:


    - Die 3-Punkte-Regel kann gerade für Anfänger recht hilfreich sein: 3 der 4 Gliedmaßen sollten immer in Kontakt mit der Wand sein.  

    - Die Hüfte bleibt stets möglichst nahe an der Wand – und im Überhang möglichst unter der Griffhand.

    - Nicht zu hoch greifen und treten. Lange Züge sind belastend. Kurze Züge sind für den Körper einfacher zu handhaben und kosten zudem weniger Energie.

    - Erst denken, dann Klettern. Sinnloses Herumprobieren ersparen sich jene, die sich den nächsten Schritt gut überlegen bevor sie ihn tun.

    - Besondere Aufmerksamkeit in der Wand sollte den Beinen gewidmet sein. Wir sind viel eher gewöhnt, mit den Händen nach Dingen zu greifen als mit den Füßen nach einem geeigneten Tritt zu suchen. Beim Klettern geht es aber darum, die größere Kraft der Beine auszureizen.

    - Bevor der nächste Tritt beginnt, sollte man die zu bewegende Hand oder den Fuß nicht mehr belasten. Der Körperschwerpunkt wird optimaler Weise so verlagert, dass man kurz in Ruhe nur mit den drei restlichen Gliedmaßen sicheren Halt findet.  

    Kletterkurse und weitere Informationen unter www.sportklettern.naturfreunde.at

    Lese dazu auch: Hochseilgärten in Österreich




     


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